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Besser schlafen ohne Soziale Medien

KUS-Teilnehmer schreiben, in einer Reihe stehend, etwas auf Papierblätter

KUS-Teilnehmer beim Ausfüllen der Fragebögen bei einem Landausflug (Foto: FAU/Thomas Eberle)

Drei Wochen offline: FAU-Forscher untersuchten die Reaktionen von Jugendlichen

Wie reagieren Jugendliche auf die Trennung von Sozialen Medien? Haben sie Entzugserscheinungen oder vermissen sie gar nichts? Dieser Frage gingen Bildungsforscher der FAU in einer sehr besonderen Umgebung nach: dem „Klassenzimmer unter Segeln“. Sechs Monate lang waren ausgewählte Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe mit dem Dreimaster „Thor Heyerdahl“ unterwegs. Ganz ohne WLAN, dafür unter Beobachtung von Prof. Dr. Thomas Eberle und Dr. Zinaida Adelhardt vom Institut für Erziehungswissenschaften der FAU.

Ob YouTube, Facebook, Instagram, WhatsApp oder Twitter– soziale Medien spielen im Alltag von Jugendlichen eine enorm große Rolle. Laut aktuellen Zahlen zur Mediennutzung (Quelle: www.jugendfernsehen.de) besitzen 97% aller Jugendlichen in Deutschland ein Smartphone, und ebenso viel Prozent der Jugendlichen nutzen täglich das Internet – egal über welchen Zugang. Das wichtigste Motiv für die Nutzung ist mit 82% „Spaß“, dicht gefolgt von „nützlich für den Alltag“ mit 80%, „Denkanstöße bekommen“ und „Information“ mit jeweils 79% und „mitreden können“ mit 78%. …weiterlesen