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Studieneinstieg

Erstsemesterhilfe für den BA  »Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften«

Um bei der Orientierung behilflich zu sein, gibt es speziell für unsere Studienanfängerinnen und Studienanfänger eine Reihe von Veranstaltungen und Angeboten, die Ihnen die Eingewöhnung in das Leben an der FAU so leicht wie möglich machen sollen.

 

Das Studium der Digitalen Geistes- und Sozialwissenschaften setzt kein spezielles Vorwissen voraus.

Was sollten Sie mitbringen?

  • Interesse an technischen Fragestellungen
  • Freude an vernetztem Denken und flexibler Problemlösung
  • Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Kreativität und logisches Denken

Der Studiengang BA Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften ist zulassungsfrei.
Alle Informationen zur Einschreibung finden Sie auf der Homepage der FAU.
Link zur Homepage FAU, Einschreibung/Immatrikulation

Studienanfängern des  BA Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften wird vor dem Studium das Mathematik-Repetorium empfohlen.

Das Repetitorium ist eine gute Vorbereitung für die Mathematik-Vorlesungen. In zwei Wochen vor Vorlesungsbeginn werden in diesem Vorkurs die benötigten mathematischen Grundlagen wiederholt und eingeübt.  Das Informatik-Repetitorium ist nicht notwendig, da die benötigten Kenntnisse in den ersten Semestern vermittelt werden.

Mathematik-Repetitorium

Im Rahmen des achttägigen Repetitoriums vor Semesterbeginn wird speziell der in den ersten Semestern benötigte Schulstoff im Fach Mathematik im Rahmen einer Vorlesung wiederholt, aufbereitet und im Tutorium in kleinen Arbeitsgruppen unter Betreuung geübt.

Das Mathematik-Repetitorium ist ein freiwilliges Angebot für alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger, um die nötigen Mathematik-Kenntnisse vor dem Studium nochmals aufzufrischen.

Im Vorfeld kann anhand eines Vortestes zur Ingenieurmathematik getestet werden, welche Rechenfähigkeiten noch aus der Schulzeit vorhanden sind. Der Vortest kann einfach ausgedruckt und direkt auf den Ausdrucken bearbeitet werden. Viel Spaß dabei und viel Erfolg! Lösungshinweise werden Ende September im Rahmen des Mathematik-Repetitoriums zur Verfügung gestellt.

Alle Informationen zum Mathematik-Repetiorium finden Sie auf der Homepage der Technischen Fakultät.

Link zur Homepage TechFak, Vorkurse

 

Grundlagen- und Orientierungsstudium

Speziell für die Geistes- und Sozialwissenschaften bietet das Grundlagen und Orientierungsstudium (GOS) äußerst hilfreiche Einführungen vor dem Studienbeginn sowie Unterstützung während des Studiums. Das GOS ist ein fachlich unabhängiges Angebot für Studierende mit drei Arbeitsschwerpunkten: Orientierungsangebote für Studienanfängerinnen und Studienanfänger, Veranstaltungen zum Schreiben und zu Methodenkompetenzen sowie Angebote zur Förderung von Persönlichkeits- und Selbstkompetenzen.

Link zur Homepage Grundlagen- und Orientierungsstudium

Aller Anfang ist schwer. Doch ihr seid nicht alleine. Gerade am Studienanfang ist der Einstieg in das Studium mit vielen Fragen verbunden:

  • Welche Vorlesungen, Übungen etc. muss ich besuchen?
  • Wo finde ich welchen Raum?
  • Wie stelle ich mir einen Stundenplan zusammen?
  • Wie komme ich ins W-Lan?
  • Wie erhalte ich einen Login für die PC-Räume etc.?
  • Muss ich mich zu bestimmten Kursen, Übungen anmelden? Gibt es irgendwelche Fristen?

Vor dem Studienbeginn im Wintersemester gibt es für alle diese Fragen eine Informationsveranstaltung, in der neben den Studiengangskoordinatoren auch die FSI DigiHumS Hilfestellung anbieten. Der Termin wird auf dieser Homepage bekannt gegeben.

In der Schule haben Sie einen Stundenplan bekommen. Den gibt es an der Universität in der Regel nicht. Ausnahmen gibt es – bitte informieren Sie sich zunächst auf der Homepage Ihres Studiengangs, ob dort bereits ein fertiger Stundenplan für Sie bereitgestellt ist. Vielfach müssen sich Studierende aber ihre individuellen Semesterpläne selbst zusammenstellen.

Das ist gar nicht so einfach. Denn manchmal überschneiden sich Veranstaltungen oder können nur in einem bestimmten Semester belegt werden. Oder sie werden nur entweder im Sommer- oder im Wintersemester angeboten. Das Wichtigste beim Studienbeginn ist also, dass Sie sich gut informieren.

Die Allgemeine Studienberatung (IBZ) empfiehlt Ihnen folgendes Vorgehen:

  1. Entnehmen Sie im Internet der jeweiligen Studien-/Fachprüfungsordnung oder dem Modulhandbuch Ihres Studienganges die geforderten Seminare, Kurse, Vorlesungen usw.
  2. Suchen Sie aus dem Vorlesungsverzeichnis UnivIS die erforderlichen Veranstaltungen heraus
  3. Markieren Sie die gewählten Veranstaltungen in Ihrem vorläufigen Stundenplan („Sammlung/Stundenplan“)
  4. Nehmen Sie Ihren Stundenplan mit zu den Einführungsveranstaltungen Ihrer Studiengänge

Versäumen Sie nicht die Einführungsveranstaltungen des Studiengangs. Dort erhalten Sie wertvolle und detaillierte Informationen zu häufigen Fragen.

Die GOP ( Grundlagen- und Orientierungsprüfung) ist keine einzelne Prüfung, sondern ergibt sich aus mehreren Prüfungen, die die Studierenden während der ersten zwei Semester (spätestens im dritten) ablegen. Die GOP soll den Studierenden frühzeitig eine zuverlässige Rückmeldung über die Eignung für den gewählten Studiengang geben.

Die Prüfungen der GOP dürfen im Falle des Nichtbestehens nur einmal wiederholt werden. Wer also eine GOP-Veranstaltung im zweiten Versuch nicht besteht, ist bereits ab diesem Zeitpunkt endgültig durchgefallen und darf das betreffende Fach dann leider nicht mehr weiterstudieren.

»Nicht gewusst« oder »übersehen« sind KEINE Anspruchsgrundlagen für Verlängerungsanträge der Frist bis zur Ablegung der Grundlagen- und Orientierungsprüfung. In der Grundlagen- und Orientierungsprüfung sollen die Studierenden zeigen, dass sie

  • den Anforderungen an ein wissenschaftliches Studium in den von ihnen gewählten Fächern gewachsen sind
  • insbesondere die methodischen Fertigkeiten erworben haben, die erforderlich sind, um das Studium mit Erfolg fortsetzen zu können.

Sobald die entsprechenden ECTS-Punkte im Studiengang in meincampus erfasst sind, gilt die GOP als bestanden.

Das Bachelor-Master-System ist ein auf Modulen aufgebauter, gestufter Studiengang. Wie in einer Klammer werden zusammengehörende Veranstaltungen in einem Modul zusammengefasst. Diese wiederum können aus unterschiedlichen Veranstaltungsformen aufgebaut sein.

Die Module des Studiengangs sind ganz unterschiedlich aufgebaut, was an der Verortung in drei unterschiedlichen Fakultäten liegt. Auch wenn die Veranstaltungen die gleiche Bezeichnung haben, können die Lehrformen stark voneinander abweichen.

 

Module aus der Informatik und aus der Mathematik

  • Vorlesung: Hier werden wichtige theoretische Grundlagen vermittelt, die Sie zum Verstehen des Lehrstoffes benötigen.
  • Übung: Hier werden die Inhalte der Vorlesung vertieft, meistens unter Zuhilfenahme von praktischen Aufgaben.
  • Rechnerübung: Hier unterstützen Sie erfahrene Tutoren bei der Bearbeitung von Programmieraufgaben.
  • Tafelübung: Hier unterstützen Sie erfahrene Tutoren bei der Bearbeitung von Rechenaufgaben.
  • Tutorium: Hier können Sie sich noch einmal intensiv mit dem Lehrstoff beschäftigen. Ein Tutorium wird allerdings nicht immer angeboten.

Module aus den Geistes- und Sozialwissenschaften

  • Vorlesung: Hier wird mit Vertragscharakter ein bestimmter Wissenschaftsbereich eingeführt, um einen Überblick über theoretische Ansätze, Forschungsergebnisse und/oder Forschungsmethoden zu geben.
  • Übung: Hier werden die Inhalte der Vorlesung vertieft, meistens unter Zuhilfenahme von theoretischen, methodischen und/oder praktischen Aufgaben.
  • Seminar: Hier wird sich mit Eigenbeiträgen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv über ein gesetztes Gesamtthema auseinandergesetzt.

 

Einen Überblick über alle Module, Uhrzeiten und Räume finden Sie auf Univis . Viele Lehrstühle stellen ihre Vorlesungs- und Übungsunterlagen auf StudOn zur Verfügung.

Bei einigen Veranstaltungen besteht Anwesensheitpflicht. Genaue Informationen erhalten Sie entweder auf Univis oder zu Beginn der jeweiligen Vorlesung.

So vielseitig die Bereiche der Geistes- und Sozialwissenschaften sind, so unterschiedlich sind dann auch die notwendigen Kenntnisse in der Informatik. In unterschiedlichen Modulen lernt man

  • Grundlegende und anwendungsorientierte Programme für die Digitalen Geistes- und Sozialwissenschaften
  • Einführung in die Programmierung mit Java, Python
  • Paradigmen: Objektorientierte Programmierung, Lambda-Ausdrücke

  • Datenstrukturen: Felder, Listen, assoziative Felder, Bäume und Graphen, Bilder

  • Algorithmen: Rekursion, Baum- und Graphtraversierung

  • Anwendungsbeispiele: Bildverarbeitung, Netzwerkkommunikation, Verschlüsselung, Versionskontrolle

  • Interne Darstellung von Daten

  • Grundlagen der Modellierung
  • Datenmodellierung am Beispiel Entity-Relationship-Modell

  • Modellierung objektorientierter Systeme am Beispiel UML

  • Relationale Datenmodellierung und Anfragemöglichkeiten

  • Grundlagen der Metamodellierung

  • XML

  • Multidimensionale Datenmodellierung

  • Domänenmodellierung und Ontologien

  • endliche Automaten und reguläre Grammatiken und Sprachen

  • Kellerautomaten, kontextfreue Grammatiken und Sprachen

  • Turingmaschinen und berechenbare Funktionen

  • Primitiv rekursive und mü-rekursive Funktionen

  • LOOP- und WHILE-Berechenbarkeit

  • Entscheidbare Sprachen und Unentscheidbarkeit

  • Chomsky-Hierarchie

  • Komplexitätsklassen P und NP

  • NP-Vollständigkeit

  • Aussagenlogik:
    • Syntax und Semantik

    • Automatisches Schließen: Resolution

    • Formale Deduktion: Korrektheit, Vollständigkeit

    Prädikatenlogik erster Stufe:

    • Syntax und Semantik

    • Automatisches Schließen: Unifikation, Resolution

    • Quantorenelimination

    • Anwendung automatischer Beweiser

    • Formale Deduktion: Korrektheit, Vollständigkeit

Und wenn man möchte noch viel mehr!

Bei Fragen zum Studium und zu inhaltlichen Problem finden Sie Hilfe bei:

M.Sc. Philipp Kurth

  • Tätigkeit: Studiengangskoordination
  • Adresse:
    Cauerstraße 11
    91058 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-25257
  • E-Mail: philipp.kurth@fau.de