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Wie smart werden wir wohnen?

Jochen Bauer vom Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik an der FAU. (Bild: Fotostudio Sonnenbild/Heindl)

Jochen Bauer vom Lehrstuhl FAPS der FAU über das neue Projekt „ForeSight“

Wie kann künstliche Intelligenz (KI) dabei helfen, Menschen in ihrer Wohnung zu unterstützen und Häuser wirtschaftlich zu betreiben? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt „ForeSight“, das im Rahmen der Initiative „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“ des Bundes in den kommenden drei Jahren gefördert wird. Als offene Plattform soll „ForeSight“ bestehende und neue Smart-Living-Lösungen in ein hersteller- und branchenübergreifendes Gesamtsystem integrieren. Der Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) der FAU übernimmt das technologische Management. Wir haben mit Jochen Bauer gesprochen, der den Forschungsbereich Hausautomatisierung am FAPS leitet.

Herr Bauer, Sie haben sich erfolgreich im KI-Innovationswettbewerb des Bundes durchgesetzt. Was hat es mit dieser Initiative auf sich?

Mit dem Innovationswettbewerb setzt die Bundesregierung einen Baustein der nationalen Strategie für künstliche Intelligenz um. Der Wettbewerb ist branchenübergreifend und von vermutlich allen relevanten Akteuren zur Kenntnis genommen worden. Es wurden weit über einhundert Projektskizzen eingereicht, 35 davon durften im Rahmen einer geförderten zweiten Phase ein Umsetzungskonzept für die beschriebene Idee entwickeln. Am Ende wurden 16 Konsortien identifiziert, die ihre Konzepte in den kommenden drei Jahren vorantreiben und umsetzen dürfen. Wir sind natürlich sehr froh, dass unsere Partner und wir mit dem ForeSight-Konzept überzeugen konnten und nun die Chance haben, beim vermutlich größten Smart-Living-Projekt der nächsten zehn Jahre in Deutschland mitwirken zu dürfen.

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